IBM kündigt weitere Mitarbeiter

5. Oktober 2003, 10:21
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Über 500 Entlassungen in den USA und Australien

Auf die Belegschaft von IBM kommt die nächste Entlassungswelle zu. Laut Infoworld wird IBM rund 380 Stellen in seiner US-Softwaresparte streichen, um deren Effizienz zu steigern. Wie IBM-Sprecher Tim Breuer gegenüber Infoworld erklärte, entfallen die Entlassungen vor allem auf die Bereiche Marketing und Administration. Gleichzeitig sollen nach einem AustralianIT-Bericht über 150 Sessel in Australien im Breich Global Services wackeln.

Gründe

Die geplanten Entlassungen in Australien könnten laut AustralianIT zumindest teilweise mit einem Wandel der Beziehung vom australischen Telekomriesen Telstra zu IBM Global Services zu tun haben. Im vergangenen Monat hatte IBM sowohl Telstra als auch Lend Leases Aktien aus dem IBM GSA-Joint Venture ausgekauft und das Projekt in IBM Global Services umbenannt. Danach hatte Telstra Teile seines Application-Managements von IBM GSA abgezogen und an die indische Infosys weitergereicht.

Aufgaben

In den USA wie auch in Australien haben die betroffenen Mitarbeiter nun rund einen Monat Zeit, innerhalb des Unternehmens eine neue Aufgabe zu finden, andernfalls müssen sie IBM nach Verstreichen eines weiteren Monats verlassen. Damit könnten sie schon bald das Schicksal von 600 ehemaligen IBM-Mitarbeitern aus der US-Chipfertigung teilen, denen im August gekündigt worden war. (pte)

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