Dell will 2004 zehn Millionen Notebooks verkaufen

5. Oktober 2003, 10:21
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Deutliche Steigerung gegenüber 2003 prognostiziert

Der US-Notebookhersteller Dell will im kommenden Jahr zwischen neun und zehn Millionen Laptops verkaufen. Damit soll die für 2003 erwartete Absatzzahl von 6,5 Millionen deutlich übertroffen werden. Trifft alles so ein, wie es sich Dell erwartet, wird das Unternehmen 2004 rund ein Viertel des weltweiten Notebookmarktes für sich beanspruchen können. Dies berichtete das asiatische Branchenmagazin DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus den Reihen von Dells taiwanesischen Auftragsherstellern.

Ausblick

Diese blicken dank ihrem US-Partner einem äußerst sonnigen Jahr entgegen. So sollen Quanta Computer und Compal zwischen vier und fünf Millioen Notebooks herstellen, Wistron 600.000 bis 900.000. Und auch Samsung hat Grund zur Freude, denn es wird voraussichtlich 300.000 bis 400.000 von Dells Geräten fertigen.

Optimistisch

Für den Optimismus was das Jahr 2004 betrifft, sind laut DigiTimes vor allem Dells Erfolge bei der direkten Distribution und die steigende Nachfrage auf den Konsumentenmärkten verantwortlich. So werde in den USA im kommenden Jahr nach Studien verschiedener Notebookhersteller bereits jeder zweite Laptop in private Hände abgegeben. In der Vergangenheit war es nur jeder Vierte gewesen.

Führung

Im vierten Quartal vergangenen Jahres hatte Dell am Notebook-Markt das Zepter an HP abgeben müssen und konnte es seither aufgrund von HPs Niedrigpreis-Politik nicht wieder zurückgewinnen. HP hat jedoch bereits angekündigt, mit dem aggressiven Preisdrücken bald wieder aufzuhören, nachdem es mit massiven Beschwerden seiner taiwanesischen Partner überschüttet worden war. (pte)

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