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Israelische Piloten vor dem Flugzeugmuseum im Dezember 2002. In einem Brief weigerten sich nun 27 israelische Piloten, dicht bevölkerte zivile Zentren in Palästina anzufliegen. Sie sollen entlassen werden.
Am Mittwoch hatten die 27 Piloten in einem offenen Brief an den Luftwaffenchef Dan Halutz erklärt, dass sie nicht länger "illegale und unmoralische Befehle befolgen" wollten und künftig nicht mehr an Luftangriffen gegen zivile Ziele im Westjordanland und im Gazastreifen teilnehmen würden.
"Messer in den Rücken" der israelischen Demokratie
Die Aktion löste ein heftiges politisches Echo in Israel aus: In einem Brief an die Offiziere beschuldigte Halutz die Unterzeichner der Petition, "den Kämpfern und der israelischen Demokratie ein Messer in den Rücken gestoßen zu haben". Ministerpräsident Ariel Sharon warnte die Angehörigen der Luftwaffe davor, sich in politische Angelegenheiten einzumischen.
Es ist das erste Mal, dass Angehörige der israelischen Luftwaffe Militäreinsätze auf palästinensischen Gebiet ablehnen. Israel hatte in den vergangenen Monaten mit gezielten Luftangriffen mehrere radikalislamische Palästinenserführer getötet. Dabei kamen wiederholt auch Zivilisten ums Leben. (APA)
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