Notfallkredite für Japans JAL und ANA

30. September 2003, 14:58
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623-Millionen-Euro-Kredit der staatlichen Development Bank of Japan sollen Sars-Folgen mildern

Tokio - Die beiden japanischen Fluggesellschaften Japan Airlines System Corp (JAL) und die All Nippon Airways Co Ltd (ANA), beide Tokio, haben nach Information der Zeitung "Nihon Keizai" von der Development Bank of Japan Notfallkredite über zusammen 80 Mrd. Yen (623 Mio. Euro) erhalten. Mit den Mittel sollen die negativen Folgen der Lungenkrankheit Sars auf die Ergebnisse der beiden Fluglinien gemildert werden, schreibt das Blatt in seiner Freitagausgabe.

Die Kredite seien für das am Dienstag zu Ende gehende erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2003/04 gewährt worden. Die staatseigene Development Bank of Japan werde die Situation zu einem späteren Zeitpunkt neu bewerten, um über weitere Notfallkredite zu entscheiden.

Von dem Betrag seien an JAL 60 bis 70 Mrd. Yen gegangen und an ANA 10 bis 20 Mrd. Yen, wird laut dem Blatt vermutet. JAL hatte im Rahmen des im Mai beschlossenen Notkreditprogramms 130 Mrd. Yen und ANA 50 Mrd. Yen beantragt. ANA gehört so die Austrian-Gruppe (AUA) zum Luftfahrtbündnis Star Alliance mit der Deutschen Lufthansa. (APA/vwd)

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