Einigkeit zwischen Berlin, Paris und Moskau

25. September 2003, 17:34
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Chirac: US-Resolutionsentwurf "konstruktiv" begleiten

New York - Deutschland, Frankreich und Russland wollen an ihrer gemeinsamen Linie in der Irak-Politik festhalten. Eine Autoritätsübertragung an eine Zivilverwaltung in Bagdad sei notwendig, hieß es am Mittwoch nach einem Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac und Russlands Präsident Wladimir Putin in New York. Die drei Kriegsgegner wollten den US-Entwurf für eine neue UNO-Resolution zum Irak "konstruktiv" begleiten, sagte Chirac. Er unterstrich, dass es in der Irak-Frage keine Differenzen zwischen Paris und Berlin gebe.

Wie aus deutschen Regierungskreisen weiter verlautete, sprach sich Putin im Rahmen einer UNO-Reform für einen Sitz Deutschlands und Japans in einem erweiterten UNO-Sicherheitsrat aus. Weiteres Thema waren die Atomprogramme Irans. Nach Ansicht der drei Staats- und Regierungschefs gibt es keinen Grund, Teheran eine friedliche Nutzung der Kernenergie zu verwehren, sofern das Land jederzeit internationale Kontrollen seiner Anlage ermögliche. (APA/dpa/AFP)

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