Umfrage: Mehrheit mit Vermittlung von Wirtschaftsthemen zufrieden

3. Oktober 2003, 13:51
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Mehr konsumentenorientierte Themen gewünscht

Den ORF-Medien wird bei der Vermittlung von Wirtschaftsthemen eine bedeutende Rolle eingeräumt, am zufriedensten sind die Zuschauer mit der Information über Wirtschaft in der "Zeit im Bild 2". Dies geht aus einer Fessel-GfK-Studie hervor, die laut ORF-Aussendung vom Mittwoch bei der Sitzung des Programmausschusses des ORF-Publikumsrats präsentiert wurde.

Demnach sei die überwiegende Mehrheit der Österreicher mit der Wirtschaftsberichterstattung des ORF zufrieden. 85 Prozent der Fernsehteilnehmer fühlten sich vom ORF-Fernsehen über Wirtschaft "sehr gut" oder "gut" informiert, vom ORF-Radio 74 Prozent der Hörer, vom ORF-Teletext 74 Prozent der Teletext-Nutzer und vom Online-Angebot ORF.at 69 Prozent der Internet-Nutzer.

Höchste Zufriedenheit bei "Eco"-Sehern

Die Zufriedenheit mit den Wirtschaftsberichten in den einzelnen TV-Informationssendungen im ORF ist am höchsten für die "Zeit im Bild 2", gefolgt vom "Report", der "Zeit im Bild 1" und "Bundesland heute". Nach Stammsehern betrachtet zeige sich die höchste Zufriedenheit mit ihrer Sendung bei den regelmäßigen "Eco"-Sehern.

Bei der Berichterstattung über Wirtschaftsthemen im Radio ist die Zufriedenheit am höchsten für das Konsumentenmagazin "Help" und die Ö1-Nachrichten und Journale, gefolgt vom Wirtschaftsmagazin "Saldo" und den Nachrichten und Journalen der ORF-Regionalradios und Ö3.

Drittel spricht sich für mehr Wirtschaftsberichterstattung aus

Ein knappes Drittel der Befragten spreche sich sich generell für mehr Wirtschaftsberichterstattung im ORF aus. 58 Prozent hätten dabei gerne mehr Informationen über Preisentwicklungen, 53 Prozent mehr zu österreichischer Arbeitsmarktpolitik, 52 Prozent mehr zu Konsumentenschutz bzw. Verbraucherrechte, 52 Prozent zu Pensionen/Pensionssystem. Am Ende der Rangliste über die 35 abgefragten Wirtschaftsthemen finden sich Börsenberichte: Nur acht Prozent wollen mehr davon, 56 Prozent finden sie ausreichend, 28 Prozent bereits zu viel.

Die Studie wurde im Rahmen der jährlichen Austrian Lifestyle-Untersuchung durchgeführt. Insgesamt wurden 4.000 Österreicher befragt. Die Studie besteht aus den Teilen "Einstellungen der Österreicher zu Wirtschaftsfragen generell" und "Nutzung und Beurteilung der ORF-Wirtschaftsberichterstattung, Interessen und Anforderungen aus Publikumssicht". Der zweite Teil der Untersuchung wurde vom ORF-Publikumsrat in Auftrag gegeben. (APA)

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