Innsbruck: Noch immer kein Rektor für Medizinuni

24. September 2003, 19:10
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Hans Moser, scheidender Rektor, befürchtet einen Imageschaden

Wien - Dienstantritt ist Mittwoch in einer Woche. Am 1. Oktober beginnt die Amtsperiode der neu- oder wiedergewählten Universitätsrektoren. Allein, die Medizinuni Innsbruck hat bis heute keinen gewählten Rektor. Der Berliner Anatom Robert Nitsch, der vom Unirat vorgeschlagen wurde, "würde sehr gerne Rektor werden" - allerdings hat er sich mit den Innsbruckern noch nicht auf einen für beide Seiten akzeptablen Vertrag einigen können. Es geht um Gehaltsfragen, aber auch um Arbeitsmöglichkeiten für seine Frau, eine Multiple-Sklerose-Spezialistin. In einem Brief an den Unirat hat Nitsch nun neuerlich seine Vorstellungen deponiert und hofft auf eine Einigung.

Hans Moser, scheidender Rektor der Uni Innsbruck, aus der die Medizinuni ausgegliedert wurde, befürchtet einen Imageschaden für die Uni durch die Turbulenzen bei der Rektorsbestellung bei den Medizinern. Und Grünen-Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald fordert in einer Anfrage an Bildungsministerin Elisabeth Gehrer Aufklärung rund um die Bestellung. (nim/DER STANDARD, Printausgabe, 24.9.2003)

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