Anti-Trust-Prozess: Softwarekonzern zahlt

2. Oktober 2003, 10:46
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Microsoft bereinigt rechtliche Auseinandersetzung mit Massachusetts durch Bezahlung einer Million Dollar

Der Softwarekonzern Microsoft muss auf Anordnung von Distrikts-Richterin Colleen Kollar-Kotelly dem US-Bundesstaat Massachusetts eine Strafe von knapp einer Million US-Dollar zahlen. Mit dieser Entscheidung ist ein bereits sechs Jahre andauerndes Antitrust-Verfahren, das über die bereits erzielte außergerichtliche Einigung zwischen dem Softwarekonzern und US-Justizminister John Ashcroft hinausgeht, abgeschlossen.

Forderung war doppelt so hoch

Der US-Bundesstaat hatte laut Angaben von CNet 1,992,075 Entschädigung gefordert und wird nun nur etwa die Hälfte - nämlich 967,014 Dollar - erhalten. Allerdings zeigten sich sowohl Microsoft als auch der Justizminister von Massachusetts, Tom Reilly, mit der Entscheidung zufrieden. Der Justizminister von Massachusetts meinte in einer Stellungnahme, dass er die Entscheidung, dass Microsoft für die Kosten im Antitrust-Prozess belangt wird, begrüsse und sich nun auf die Argumente vor dem Federal Appeals Court freue. Dennoch hatte auch Reilly eine höhere Strafe erwartet. "Dieser Fall hat große Auswirkungen auf den freien Wettbewerb und auch auf die Konsumenten und wird einen signifikanten Einfluss auf die zukünftige Entwicklung unserer Wirtschaft haben", so Reilly weiter.(red)

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