"Land of the Freaks"

26. September 2003, 12:09
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US-Schauspieler Martin Sheen fühlt sich immer ein bisschen menschlicher, wenn er Kanada betritt und das "Land der Irren" verlässt

Toronto - US-Schauspieler Martin Sheen scheint von seinen eigenen Landsleuten nicht gerade eine hohe Meinung zu haben. Jedes Mal, wenn er die Grenze von den USA nach Kanada überschreite, fühle er sich als ob er "das Land der Irren" verlassen habe, sagte der Schauspieler am Samstag bei einer Preisverleihung im kanadischen Windsor, bei der Sheen als christliches Vorbild ausgezeichnet wurde. "Ihr seid nicht bewaffnet und gefährlich. Und ihr erschießt euch nicht gegenseitig", sagte er zu dem kanadischen Publikum.

Er fühle sich immer ein bisschen menschlicher, wenn er nach Kanada komme, betonte Sheen, der in der US-Serie "The West Wing" einen US-Präsidenten spielt. Er sei stolz, dass sich das Land nicht am Irak-Krieg beteiligt habe. Sheen hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der Irak-Politik der US-Regierung geübt. (APA/AP)

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    Martin Sheen als US-Präsident in der gerade wieder mit zwei Emmies ausgezeichneten Serie "West Wing". - Jetzt nannte er die USA ein "Land der Irren".

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