Samsung und Sony erwägen Gemeinschaftsunternehmen für Bildschirme

30. September 2003, 11:41
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Mit Toshiba Zusammenarbeit bei der Entwicklung und dem Vertrieb verschiedener Speichermedien geplant

Die Elektronikriesen Sony und Samsung erwägen eine enge Kooperation auf dem Wachstumsmarkt für Flachbildschirme für Fernseher und Computer. Die Unternehmen führten Gespräche über die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, sagte ein Samsung-Sprecher am Montag in Seoul. Eine Entscheidung stehe jedoch nicht unmittelbar bevor. "Wir haben sehr viele Möglichkeiten." Zugleich einigte sich der südkoreanische Samsung-Konzern mit einem anderen japanischen Elektronik-Hersteller, Toshiba, auf ein Gemeinschaftsunternehmen für optische Speichermedien.

Investitionen

Samsung ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Flüssigkristallmonitoren. Erst im Juni kündigte das Unternehmen an, in den nächsten sieben Jahren bis zu 20 Bio. Won (15,1 Mrd. Euro) in die Herstellung von Flachbildschirmen (TFT-LCD) zu investieren. Sony ist der weltgrößte Hersteller von Unterhaltungselektronik.

"Wir müssen noch verhandeln, wann und wo das Unternehmen gegründet wird"

Mit Toshiba habe Samsung ein Memorandum über die Bedingungen zur Gründung eines Joint Venture geschlossen, hieß es in Seoul. Danach will sich Samsung mit 49 Prozent und Toshiba mit 51 Prozent an dem neuen Unternehmen beteiligen. "Wir müssen noch verhandeln, wann und wo das Unternehmen gegründet wird." Beide Seiten wollen bei der Entwicklung und dem Vertrieb verschiedener Speichermedien wie CD- ROMs, wiederbeschreibbaren CDs (CD-RW), DVD-ROMs und DVD-RWs zusammenarbeiten.(APA/dpa)

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