Admira plagte sich gegen BW Linz

4. Oktober 2003, 23:49
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Südstadter siegten erst im Elferschießen - Kapfenberg und Austria Lustenau mussten Segel streichen

Wien - In den Dienstag-Matches des Stiegl-Cups kamen mit Sturm Graz (3:0 bei Donau Wien), SV Pasching (4:0 bei PSV/SW Salzburg), Mattersburg (3:1 in Kottingbrunn), SW Bregenz (6:0 in Gmunden) und Admira alle fünf Oberhaus-Klubs weiter, wobei sich die Südstädter bei BW Linz nach einem 2:2 erst im Elfmeterschießen mit 3:0 durchsetzten. Rapid spielt erst am Mittwoch in Krems, die vier UEFA-Cup-Starter Austria Wien, GAK, SV Salzburg und FC Kärnten steigen erst am 23. März 2004 in der dritten Runde in den Bewerb ein.

Zitterpartie der Admira

Die nicht in Bestbesetzung angetretenen Admiraner (u.a. ohne Knaller, Jugovic und Goalgetter Linz) mussten gegen Blauweiß, den Sechsten der Regionalliga Mitte, bei strömendem Regen gehörig zittern. Die Gäste, die nach dem Ausschluss von Wolf ab der 37. Minute einen Mann weniger auf dem Feld hatten, schafften im dramatischen Finish der regulären Spielzeit (BW Linz verwandelte dabei einen 0:1-Rückstand in ein 2:1) erst in der Nachspielzeit durch Bozgo (92.) den Ausgleich zum 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung ging es ins Penalty-Schießen, in dem sich die Gäste souverän mit 3:0 durchsetzten. "Ich muss meiner Mannschaft gratulieren, sie hat fast 100 Minuten mit zehn Mann gegen einen sehr heimstarken Gegner gespielt", meinte Admira-Coach Rashid Rachimow.

Die Starter aus der Red Zac Liga wurden hingegen weiter dezimiert. Nachdem in Runde eins bereits drei Klubs (DSV Leoben, SV Wörgl und BSV Juniors) gescheitert waren, erwischte es nun auch Tabellenführer Austria Lustenau und Kapfenberg. Die Vorarlberger, bei denen die drei Stammspieler Stumpf, Bradaric und Vural erst nach der Pause eingewechselt wurden, unterlagen in Arnfels dem Tabellenzweiten der Regionalliga Mitte mit 1:3. Glück hatte der FC Wacker Tirol, der sich in Schwanenstadt gegen den Siebenten der Regionalliga Mitte nach Verlängerung mit 4:2 behauptete.

Bundesligisten ohne Blöße

Keine Blößen gaben sich die weiteren Klubs der T-Mobile-Bundesliga, auch wenn nicht alle überzeugten. Vor allem Sturm Graz ließ in Wien gegen Donau so manche Wünsche offen und setzte sich mit einer gegenüber dem Match bei der Wiener Austria (1:1) total veränderten Mannschaft gegen den in der Wiener Stadtliga an vorletzter Stelle platzierten Gegner erst nach einer Steigerung in der zweiten Hälfte mit 3:0 durch.

Auch Pasching-Trainer Heinz Hochhauser schonte in Salzburg zahlreiche Stammspieler, kam aber gegen den Feiersinger-Klub PSV/SW Salzburg (Drittletzter der Westliga) zu einem ungefährdeten 4:0-Erfolg. Die Oberösterreicher, die erst ihr Erstrunden-Spiel absolvierten, treffen nun in Runde zwei auf SKN St. Pölten.

Vorzeitig klare Fronten

Mattersburg und Bregenz sorgten vorzeitig für klare Fronten. Die Burgenländer führten in Kottingbrunn gegen den noch ungeschlagenen Tabellenfünften der Regionalliga Ost durch Tore von Fülöp und Mandreko bereits nach 21 Minuten mit 2:0 und hatten letztlich mit 3:1 das bessere Ende für sich. Die Vorarlberger lagen in Gmunden gegen das Schlusslicht der OÖ-Landesliga bereits nach elf Minuten mit 2:0 in Front und verließen dann als überlegene 6:0-Sieger das Feld. (APA)

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