Neue "Welt der Frau"

18. September 2003, 12:30
1 Posting
Die Maßnahmen der Politik zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind "absolut unzulänglich". Zu diese Ansicht kommt Mag. Bettina Inzinger aufgrund ihrer negativen Erfahrungen beim Versuch als junge Mutter in den Beruf zurückzukehren. In einem in der jüngsten Ausgabe der österreichischen Frauenzeitschrift "Welt der Frau" publizierten offenen Brief an Frauenministerin Maria Rauch-Kallat beschreibt die 33jährige Buchhändlerin die Diskrepanz zwischen großen Worten und Klischees über Teilzeitarbeit, Qualifikation, moderne Arbeitsformen, Kinderbetreuung usw. und der tatsächlichen Praxis. "Ich glaube, es hat sich für Frauen gesellschaftlich wesentlich weniger verändert, als wir wahrhaben wollen", stellt sie nach langer erfolgloser Arbeitsuche fest.

Hart war auch der Weg für Johanna Maier an die Spitze der internationalen Gastronomie. Die Starköchin aus Filzmoos schildert in "Welt der Frau" offen ihren Werdegang vom Mädchen aus einfachen Verhältnissen zur ungewollten Schwiegertochter einer anerkannten Wirtin, zur Mutter von vier Kindern und schließlich zur selbstbewussten, erfolgreichen Vier-Hauben-Köchin.

"Zwischen Windeln und Wechsel"

Mitte 40 sollten Frauen ihre berufliche Karriere abgesichert haben. Immer häufiger werden sie dann aber schwanger. "Zwischen Windeln und Wechsel" kann das Leben für späte Mütter nicht nur anstrengend, sondern auch sehr schön sein, wie Betroffene in "Welt der Frau" berichten.

"In den Gettos von Paris" wird hingegen die Situation für muslimische Mädchen immer schwieriger. Fundamentalisten fordern ein Frauenleben nach dem strengen Regeln des Islams. Nachdem ein junge Muslima angezündet wurde und verbrannte, setzen sich nun die Frauen zur Wehr. (red)

Link
Welt der Frau

Die Möglichkeit zum Bestellen gibt es auch telefonisch unter 0732/77 00 01/14.

Share if you care.