OECD: Keine Erholung am Arbeitsmarkt in Sicht

24. September 2003, 19:39
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Arbeitslosenquote soll 2003 und 2004 bei 5,9 Prozent liegen - Zahlen im Vergleich zu Wifo und IHS deutlich niedriger

Wien - Während die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im heute, Mittwoch, veröffentlichten Jahresbericht zur Beschäftigung den Arbeitsmärkten der Industrieländer eine allgemeine Erholung in Aussicht gestellt hat, sind die Prognosen für den österreichischen Arbeitsmarkt nicht verbessert worden.

Entsprechend den Konjunkturprognosedaten aus dem Frühjahr rechnet die OECD auch weiterhin mit einer Arbeitslosenrate in Österreich von jeweils 5,9 Prozent für die Jahre 2003 und 2004. Die Beschäftigung soll laut OECD heuer um 0,4 Prozent sinken, erst für das kommende Jahr wird wieder ein Wachstum von 0,3 Prozent prognostiziert.

Das Österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) stellte im Juni eine Arbeitslosenrate für 2003 von 7,0 Prozent in Aussicht. Für 2004 war ein leichter Anstieg auf 7,1 Prozent prognostiziert worden. Zeitgleich präsentierte das Institut für Höhere Studien (IHS) ähnliche Zahlen: Nach Schätzungen des IHS sollte die Arbeitslosenrate 2003 und 2004 bei 6,9 Prozent liegen. Die Institute wenden jedoch eine andere Berechnungsmethode als die OECD an. (APA)

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