Constantin übernimmt KirchMedia Entertainment

23. September 2003, 15:40
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Münchner Filmverleiher zahlt 4,5 Millionen Euro für 61 Prozent der Unterhaltungssparte

Der Münchener Filmproduzent und -verleiher Constantin hat von der insolventen KirchMedia die Unterhaltungsproduktionsgesellschaft KirchMediaEntertainment (KME) übernommen.

Der Kaufpreis für den 61-prozentigen Anteil liege bei 4,5 Millionen Euro, teilte das Unternehmen, das durch Kinohits wie "Der Schuh des Manitu" oder "Werner" bekannt wurde, am Mittwoch in München mit. KME produziert unter anderem Formate wie "Das Strafgericht" oder die Gerichtsshow "Richter Alexander Hold". Constantin erschließe sich somit eine "ideale Ergänzung" seiner bisher rein fiktionalen Produktionspalette.

30 Prozent der Gesellschaft hält Fred Kogel

Nach dem Antritt von Fred Kogel als Vorstandschef von Constantin Ende März war bereits spekuliert worden, die Münchner könnten KME übernehmen, da Kogel selbst 30 Prozent an der Gesellschaft hält. Weitere neun Prozent der KME-Anteile liegen den Angaben zufolge beim Management der ehemaligen KirchMedia-Tochter. (APA/Reuters)

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