Die Frage nach dem Geld

23. Oktober 2003, 14:03
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Bundes-Beitrag wird in den nächsten Wochen entschieden

Wien - Kunststaatssekretär Franz Morak (V) befindet sich derzeit auf offiziellem Besuch in Israel. Seine Sprecherin Katharina Stourzh beantwortete einige der heute im Zusammenhang mit der Präsentation der Diagonale-Pläne aufgetauchte Fragen, betonte jedoch zumeist, dass es sich um Angelegenheiten der neuen Diagonale-Geschäftsführung handle. Die Tatsache, dass für die neue Diagonale auch ein neuer Verein gegründet wurde, beurteilte sie als "eine formale Sache. Nur die formale Trägerschaft ist neu, denn natürlich bleibt es wie bisher ein Festival des österreichischen Films." Im übrigen sei man dabei "nicht involviert".

Auch der Umstand, dass bei dem "Festival des österreichischen Films" nun ein Österreich-Kurator amtiere, dessen Funktion nie ausgeschrieben wurde, "ist nicht Sache des Staatssekretärs". Für die Frage, aus welchen Mitteln die Dotierung der angekündigten neuen Preise kommen werde, die der kaufmännische Diagonale-Geschäftsführer Tillmann Fuchs ausdrücklich als nicht zum regulären Diagonale-Budget zugehörig bezeichnet hatte, "bin ich die falsche Ansprechpartnerin. Im Detail haben wir darüber noch nicht gesprochen, aber so etwas kann man von der Basissubventionierung vermutlich nicht abkoppeln. Das werden Vuckovic und Fuchs wohl uns gegenüber auch thematisieren."

Eines steht jedoch fest: "Das gesamte Diagonale-Budget seitens des Bundes wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Es wird sicher etwas erhöht werden." (APA)

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