Burundi: Friedensverhandlungen erneut gescheitert

17. September 2003, 16:34
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Im Bürgerkriegsland konnten Rebellen und Regierung nicht auf Verteilung von Regierungsposten einigen

Daressalam/Nairobi - Die Hoffnungen auf ein Friedensabkommen für das Bürgerkriegsland Burundi haben sich erneut zerschlagen. Am Dienstag endete eine hochrangig besetzte Verhandlungsrunde in der tansanischen Stadt Daressalam ohne Ergebnis. Rebellen und Regierung hätten sich nicht auf die Verteilung von Posten in einer künftigen gemeinsamen Regierung einigen können, sagte der tansanische Präsident Benjamin Mkapa vor Journalisten.

In den kommenden Tagen würden jedoch Eingreiftruppen aus Mosambik in Burundi erwartet. An dem Treffen hatten unter anderen die Präsidenten von Burundi, Südafrika und Mosambik teilgenommen.

In den vergangenen zehn Jahren sind in dem ostafrikanischen Land bei Kämpfen zwischen Hutu-Rebellen und der von Tutsi dominierten Armee mehr als 250.000 Menschen getötet worden. (APA/dpa)

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