Hinweis auf Saddams Söhne: Belohnung nach acht Wochen noch nicht ausgezahlt

17. September 2003, 07:41
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US-Außenamt spricht von "Sicherheitsproblem"

Washington - Rund acht Wochen nach dem tödlichen Angriff der US-Armee auf die Söhne Saddams wartet der dahinterstehende Informant immer noch auf die von den Vereinigten Staaten versprochene Belohnung in Höhe von 30 Millionen Dollar (rund 26,6 Millionen Euro). Zur Begründung für den Verzug sagte ein Vertreter des US-Außenamts am Montag, es sei "ein Sicherheitsproblem" entstanden, das zunächst gelöst werden solle. Es werde befürchtet, dass der Informant seine Anonymität verlieren könnte.

Das Problem solle "bald" geklärt sein, fügte der Beamte hinzu. US-Außenminister Colin Powell hatte die Auszahlung der Belohnung Ende Juli bewilligt; nach damaligen Angaben des Außenamts sollte die Summe zügig ausgezahlt werden, um mögliche Nachahmer zu ermutigen.

Udai und Kusai waren bei einem gezielten Angriff in der nordirakischen Stadt Mosul am 22. Juli ums Leben gekommen; auf ihre Ergreifung waren jeweils 15 Millionen Dollar (13,30 Mio. Euro) ausgesetzt. Die mögliche Ergreifung des ehemaligen Staatschefs wollen die USA mit 25 Millionen Dollar (22,2 Mio. Euro) belohnen. (APA)

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    Saddam Husseins Söhne Udai und Kusai (rechts) waren bei einem gezielten Angriff in der nordirakischen Stadt Mosul am 22. Juli ums Leben gekommen

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