Mehr Menschen in der Schweiz

16. September 2003, 19:36
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Geburtenrate geht zurück, Einwanderungen nahmen zu

Neuenburg - Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat am 31. Dezember 2002 den Stand von 7,317.873 Personen erreicht - gut 57.000 mehr als ein Jahr zuvor. Die Zunahme liegt, wie 2001, bei 0,8 Prozent. Daran änderte auch ein Rückgang der Geburten nichts.

Die Zunahme der ständigen Wohnbevölkerung um exakt 56.663 Personen ergab sich aus dem Einwanderungs- und dem Geburtenüberschuss. Die Einwanderungen nahmen zu, während weniger Personen auswanderten. Die Geburtenrate sank um 1,6 Prozent, die Zahl der Todesfälle um 0,8 Prozent. Auch 2002 war die Zahl der Todesfälle unter Schweizerinnen und Schweizern höher als die Geburtenrate. Seit 1998 wächst der Teil der Bevölkerung mit schweizerischer Nationalität nur noch auf Grund des Erwerbs des Schweizer Bürgerrechts durch Ausländer.

Städtisches Gebiet

Zwei Drittel der ständigen Wohnbevölkerung lebten Ende 2002 in städtischen Gebieten. Die Hälfte davon wohnte im Einzugsgebiet der fünf Großstädte Zürich, Basel, Genf, Bern und Lausanne. Die städtischen Gebiete wuchsen 2002 um 0,9 Prozent (plus 42.025 Personen). In den ländlichen Gebieten weitete sich die Bevölkerung lediglich um 0,6 Prozent aus (plus 14.638 Personen) und erreichte einen Stand von 2,356.950 Personen.

Zehn Kantone wiesen im Jahr 2002 Zuwachsraten auf, die über dem Schweizer Mittel von 0,8 Prozent lagen. An der Spitze befanden sich die Kantone Schwyz und Freiburg (je plus 1,5 Prozent), gefolgt von Zug (plus 1,3 Prozent) und Genf (plus 1,2 Prozent). Einzig Appenzell Außerrhoden verzeichnete 2002 einen Bevölkerungsrückgang (minus 0,1 Prozent).

Von 1993 bis 2002 sind die Kantone Zug (plus 15,4 Prozent), Schwyz (plus 12,5 Prozent), Basel-Landschaft (plus zwölf Prozent) und Freiburg (plus elf Prozent) prozentual am stärksten gewachsen. Am unteren Ende der Rangliste finden sich die Kantone Basel-Stadt (minus 5,3 Prozent), Glarus (minus 1,9 Prozent), Appenzell Außerrhoden (minus 1,7 Prozent) und Uri (minus 1,4 Prozent).(APA/sda)

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