Wachau: Hubschrauber in Donau gestürzt

15. September 2003, 16:51
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Ursache laut Pilot technischer Defekt - alle vier Insassen konnten gerettet werden

Krems - - Ein technischer Defekt hat nach Aussage des Piloten am Sonntag zum Absturz eines Hubschraubers in die Donau geführt. Laut NÖ Sicherheitsdirektion gab der 55-Jährige bei seiner Befragung an, dass der Heckrotor außer Kontrolle geraten sei, wodurch der Hubschrauber in stetiger Linksdrehung im Bereich von Spitz an der Donau (Bezirk Krems) etwa 20 Meter vom linken Ufer entfernt in die Donau stürzte.

Der mit mit vier Personen besetzter Hubschrauber war am Sonntag Vormittag im Gemeindegebiet von Weißenkirchen (Bezirk Krems) in die Donau gestürzt und fast zur Gänze gesunken.

Der Pilot und die drei Insassen - ein 45-jähriger Redakteur, dessen elfjährige Tochter und eine 35-jährige Geschäftsführerin - schafften es, sich nach dem Aufprall aus der Kabine zu befreien und ans Ufer zu schwimmen. Dabei agierten Augenzeugen - unter andrem Teilnehmer des Halbmarathons - als Lebensretter. Die Passagiere hatten Filmaufnahmen vom Halbmarathon machen wollen. (APA)

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    Pilot und Insassen retteten sich schwimmend ans Ufer

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