Opposition schießt sich auf Pittermann ein

12. September 2003, 20:58
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Elisabeth Pittermann sei "unfähig", urteilt Wiens VP-Obmann Finz - Grüne Mandatrin Pilz vehement gegen das Tolerieren "rechtlicher Grauzonen"

Wien - Elisabeth Pittermann sei "unfähig", urteilt Wiens VP-Obmann, Finanzstaatssekretär Alfred Finz, über die Gesundheitsstadträtin. Anstatt Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu suchen, schiebe sie die Schuld auf Beamte und die Verwaltung.

Seitens der FPÖ zeigte sich Karin Landauer "fassungslos", dass Pittermann einen Ombudsmann einsetzen wolle: "Wenn das die Konsequenzen sind, dann Gute Nacht." Schließlich gebe es längst einen Patientenanwalt. Dieser möge sich vehementer für die Patienten einsetzen. Die stellvertretende FP-Klubobfrau, Helene Partik-Pablé, forderte, auch Behinderteneinrichtungen zu kontrollieren.

Grün-Mandatrin Sigrid Pilz sprach sich im selben Zusammenhang vehement gegen das Tolerieren "rechtlicher Grauzonen" in der Alten- und Behindertenbetreuung aus.

Währenddessen wittern all jene, die sich an Pflegern oder Ärzten rächen wollen, "Morgenluft": Offenbar nach dem Prinzip "Irgendwas wird schon picken bleiben" werden derzeit Zeitungen mit Hinweisen auf neue, dramatische Missstände überhäuft. Und auch wenn die meisten dieser "Tipps" nicht einmal der oberflächlichsten Recherche standhalten, ist allein das im Umfeld des Skandals Erwähntwerden für die Betroffenen schlimm genug. (red, DER STANDARD Printausgabe 12.9.2003)

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