Neo-Aktionäre erhalten für 2003/04 volle Dividende

16. September 2003, 10:31
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Bisherige Dividendenpolitik: Zumindest 30 Prozent des Nettogewinns - Angaben zu aktuellem Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat im Prospekt

Wien - Im seit Donnerstag vorliegenden Börseprospekt über die voestalpine AG werden weitere Details für die aus ÖIAG-Besitz verkauften Stahl-Aktien (Settlement: 24. September) genannt. Die ab heute über die Börse verkauften Aktien werden bereits für das gesamte Geschäftsjahr 2003/04 (es läuft vom 1. April bis 31. März) dividendenberechtigt sein.

Zur bisherigen Dividendenpolitik wird fest gehalten, dass mindestens 30 Prozent des jährlich erzielten konsolidierten Nettogewinns ausgeschüttet wurden. Anders als die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA), die bei ihrer Emission im heurigen Juli für die nächsten Jahre zumindest Dividendenkontinuität in Aussicht gestellt hatte, gibt es im voest-Börseprospekt keine Vorhersagen über die künftigen Ausschüttungen. In den vergangenen drei Jahren hatte die voestalpine jeweils 1,20 Euro Basisdividende je Aktie bezahlt.

Im Prospekt wird auch angegeben, wie viele Aktien die Führungskräfte des Stahlkonzerns zum Stand 31. August 2003 hielten: Mitglieder des Vorstands besaßen zu diesem Berichtstag insgesamt 23.530 Aktien am eigenen Unternehmen (das entspricht einem Wert von rund 800.000 Euro zum heutigen Börsekurs), die Aufsichtsräte kamen zusammen auf 43.010 Stück (Marktwert: 1,46 Mio. Euro).(APA)

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