Aus Privatisierung wird Blitzaktion

11. September 2003, 18:35
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ÖIAG zieht Börsengang im Schnellverfahren durch - Bis zu 25 Prozent werden platziert - Verkaufspreis am 18.9. - Wandelanleihe bei 10 bis 15 Prozent

Wien - Wie erwartet zieht die staatliche Beteiligungsholding ÖIAG die weitere Privatisierung des Linzer Stahlkonzerns Voestalpine in einer Blitzaktion durch: Der Verkauf von Staatsanteilen über die Börse erfolgt schon in der kommenden Woche. Platziert werden bis zu 9,761.400 Aktien, das entspricht bis zu rund 25 Prozent des Grundkapitals, wie die voestalpine Donnerstag ad hoc mitteilte. Auf voraussichtlich 10 bis höchstens 15 Prozent begibt die ÖIAG eine Umtauschanleihe.

Öffentlich und international

Das Aktienangebot für die Sekundärplatzierung (SPO) besteht aus einem öffentlichen Angebot in Österreich und einem internationalen Angebot an institutionelle Investoren inklusive so genannter "Qualified Institutional Buyers" in den USA.

Das internationale Angebot läuft ab dem heutigen Tag, das öffentliche Angebot in Österreich beginnt mit morgen, Freitag (12. September). Die Preisfestsetzung für beide Angebote wird voraussichtlich am 18. September erfolgen.

Verkaufspreis am 18. September

Der Verkaufspreis wird im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens ermittelt und soll nach Börsenschluss am 18. September veröffentlicht werden. Das endgültige Volumen und die Konditionen der Wandelanleihe werden vor Börsenschluss am 18. September bekannt gegeben.

J.P. Morgan und Erste Bank agieren als Joint Bookrunner und gemeinsam mit UBS auch als Joint Lead Manager des Aktienangebots. Weiters nehmen CA IB und Raiffeisen Centrobank (RCB) als Co-Manager an der Transaktion teil. J.P. Morgan agiert gleichzeitig auch als Financial Advisor. (APA)

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    montage: derstandard.at
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