Protest in Bangkok gegen Suu Kyis Festnahme

9. September 2003, 09:37
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Hungerstreik von Menschenrechtsaktivisten

Bangkok - Aus Protest gegen die seit 100 Tagen andauernde Festnahme der burmesischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi sind am Sonntag in Bangkok 18 Menschenrechtsaktivisten in den Hungerstreik getreten. Die Aktion in einem Park der thailändischen Hauptstadt war auf zwölf Stunden angesetzt, wie die Menschenrechtsorganisation Forum Asia mitteilte. Die Demonstranten forderten die "sofortige und bedingungslose Freilassung von Suu Kyi und anderen Oppositionspolitikern".

Suu Kyi war am Sonntag seit 100 Tagen in Haft. Am 30. Mai war es im Norden Burmas zu Zusammenstößen zwischen ihren Anhängern und einer regierungsfreundlichen Menge gekommen, nach denen die Militärregierung gegen die Friedensnobelpreisträgerin und die Führung ihre Nationalen Liga für Demokratie vorging. Eine Delegation des Roten Kreuzes besuchte am Samstag Suu Kyi. Nach ihren Angaben ist die Oppositionsführerin in einem guten Gesundheitszustand und befindet sich nicht, wie zuvor vom US-Außenministerium berichtet, im Hungerstreik. (APA/AP)

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