Zweite Nullnummer der Wiener U-Bahn-Zeitung WuZ präsentiert

7. Jänner 2000, 13:33

Das Konzept sieht - trotz einem Hang zur Trivialität - strenge Objektivität vor...

Der Auer Grafikdienst hat die zweite Nullnummer der Wiener U-Bahnzeitung WuZ präsentiert. Ab Herbst soll das Blatt im Umfang von 16 bis 32 Seiten in Wien erscheinen. Als Startauflage sind 50.000 Stück geplant. Im Laufe eines Jahres soll die Auflage auf 100.000 Stück gesteigert werden. Um dem Schicksal von "20 Minuten Köln" - einem gerichtlichen Verbot - zu entgehen, hat die Zeitung einen offiziellen Verkaufspreis von öS 1,50. Inländische Financiers sind herzlich willkommen, ausländisches Geld wird aber auch genommen ...

Hang zur Trivialität

Das Konzept sieht - trotz einem Hang zur Trivialität - strenge Objektivität vor. WuZ unterwirft sich den Objektivitätskriterien des ORF. In moderater Boulevard-Manier wird neben dem umfangreichen Chronikteil kurz und bündig über Sport, Politik und Wirtschaft berichtet. Fixe Bestandteile sind die Jugend-, Frauen-, Männer- und Genuss-Seiten sowie Service - Wetter, Termine und Fernsehen. Tagesnews, Schicksal und Humor sind die "eilige Dreifaltigkeit" von WuZ, sagte Auer. Die Aufmachung ist spektakulär, die Berichterstattung jedoch sachlich. Bericht und Kommentar werden streng getrennt. Der Finanzbedarf ist mit 60 Mio. Schilling budgetiert. Auf der Homepage http://www.wuz.at wird laufend über den Stand der Entwicklung informiert. (pte)

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