"Ja zu Kindern, nein zu stärkerer Zuwanderung

31. August 2003, 15:12
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FP-Rosenkranz will weiteren Ausbau der familiären Rahmenbedingungen

Niederösterreich - Für das Bekommen von Kindern, doch gegen die von NR-Präsident Khol propagierte verstärkte Zuwanderung zur Sicherung des Generationenvertrages sprach sich am Samstag die freiheitliche NR-Abgeordnete Barbara Rosenkranz aus. Ihr gehe es um den weiteren Ausbau der familiären Rahmenbedingungen. Die ungehemmte Zuwanderung des letzten Jahrzehnts habe ganz klar deutlich gemacht, dass damit weder das Sozialsystem noch der Generationenvertrag abzusichern seien.

Rund 80 Prozent der jungen Frauen und Männer wünschen sich Kinder. Somit stellten sich bei der Ursachenforschung, warum der Generationenvertrag immer schlechter liefe, weder das Argument der Spaßgesellschaft, noch das der weiteren Zuwanderung. Laut Rosenkranz müsste die Debatte in jene Richtung gehen, die versucht, die familialen Rahmenbedingungen noch weiter zu verbessern, um die Attraktivität des Kinderkriegens zu erhöhen. Denn, "auf den Punkt gebracht steigt der einzelne trotz der vielen familienpolitischen Verbesserungen gerade der letzten 3 Jahre noch immer besser aus, wenn er keine Kinder bekommt", dokumentierte Rosenkranz.

Man müsse nun Fächer übergreifend auf den vielen unterschiedlichen Ebenen den Zusammenhang herstellen und die Rechnung korrekt anstellen. Dazu gehöre es natürlich auch, die Verflechtungen von Steuerrecht, Pensionssystem und der sonstigen Einkommensverteilung näher zu beleuchten. Und dies müsse jedoch in einem Ausmaß nötig sein, wie sich bisher die ÖVP stets geweigert habe, dies zu tun. (red)

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