Haushaltshilfen sollen steuerlich absetzbar werden

29. August 2003, 14:12
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Frauen der Wirtschaftskammer fordern außerdem mehr Flexibilität bei der Kinderbetreuung

Wien - Nun melden auch die Frauen in der Wirtschaftskammer ihre Forderungen für die bessere Vereinbarkeit von Familien und Beruf an. "Die Sozialpolitik vergisst generell auf die Frau als Unternehmerin", kritisiert Sonja Zwazl, Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft", am Freitag in einer Aussendung. Sie spricht sich für die steuerliche Absetzbarkeit der Kosten von Haushalts- und Betreuungshilfen aus und verlangt eine flexiblere, bedarfsgerechte Gestaltung der Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen.

IOndividualisierung

"Das Gießkannenprinzip bei der Kinderbetreuung muss ein Ende finden und die individuelle Kinderbetreuung gefördert werden", ergänzte Anna-Maria Hochhauser, stv. Generalsekretärin der WK. Die Förderung von privaten und betrieblichen Kindergärten sowie von Tagesmüttern findet sich daher ebenfalls auf dem Forderungskatalog der WK-Frauen. Weiters sprechen sie sich für die vollständige Aufhebung der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld aus. (APA)

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