Italien, Frankreich und Spanien beraten über Stabilitätspakt

29. August 2003, 16:45
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Konferenz Anfang September - Frankreich fordert eine zeitweise Flexibilisierung

Rom - Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi trifft sich Anfang September mit seinen französischen und spanischen Kollegen Jean-Pierre Raffarin und Jose Maria Aznar. Die drei konservativen Regierungschefs kommen vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen über die Haushaltsvorgaben des Stabilitäts- und Wachstumspakts der Europäischen Union zusammen.

Der Dreiergipfel sei für den 5. September geplant, sagte Berlusconi Reportern am Donnerstagabend. Aus Regierungskreisen verlautete, Raffarin werde Berlusconi in dessen Residenz auf Sardinien treffen. Es ist jedoch nicht bekannt, was bei dem Treffen auf der Agenda der drei Ministerpräsidenten steht. Italiens Regierung hat zurzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Frankreich fordert eine zeitweise Flexibilisierung des Stabilitätspakts. Wie Deutschland hatte auch Frankreich die im europäischen Wachstums- und Stabilitätspakt festgelegte Defizit-Obergrenze von drei Prozent bereits im vergangenen Jahr überschritten und erwartet dies auch für das laufende Jahr. (APA/Reuters)

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