Mineralwasser deutlich teurer geworden

31. August 2003, 21:18
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Salzburger AK stellt rätselhafte Berg- und Talfahrt bei Getränkepreisen fest - Kracherl wurden billiger

Salzburg - Die extremen Temperaturen dieses Sommers trieben nicht nur den Durst in die Höhe, sondern auch die Preise für manch ein kühles Getränk: Für eine 0,33-Liter-Flasche Mineralwasser musste der Konsument um fast elf Prozent oder 22 Cent mehr bezahlen als im Vorjahr, bei der Halben Bier betrug die Preissteigerung mehr als fünf Prozent oder 14 Cent. Dies ergab eine Erhebung der Salzburger Arbeiterkammer in 23 Gast- und acht Kaffeehäusern, die heute, Freitag, veröffentlicht wurde.

Zahlreiche Getränke, welche die AK-Konsumentenschützer in der Stadt Salzburg überprüften, wurden jedoch auch billiger. So sank der Preis für ein kleines Bier im Schnitt um fast drei Prozent, die süßen Durstlöscher Cola & Co waren gar um mehr als 15 Prozent oder 35 Cent billiger zu haben als noch im vergangenen Sommer.

Rätselhafte Preisbewegungen

Weshalb es zu diesen bemerkenswerten Preisbewegungen gekommen ist, stellt auch für die Konsumentenschützer ein Rätsel dar. Rätselhaft ist für den Salzburger AK-Präsidenten Siegfried Pichler aber vor allem die Preissteigerung: "Ich frage mich, wie diese Teuerungen zu Stande kommen, nachdem die durchschnittlichen Lohnkostensteigerungen gerade einmal zwei Prozent betrugen".

Immer wieder beeindruckend finden die Konsumentenschützer der Salzburger Arbeiterkammer die großen Preisunterschiede für gleiche Getränke. So wurde von den Testern der teuerste Schwarztee mit Zitrone in der Stadt um vier Euro, der preiswerteste um 1,30 Euro entdeckt. Preisdifferenz 2,70 Euro. Bei Früchtetee wurde eine Spanne von 2,50 Euro festgestellt, beim Glas Prosecco von 2,30 Euro und beim Cappuccino von einem Euro. (APA)

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    Zehn Prozent mehr kostet ein kühles Mineral im Vergleich zum Vorjahr

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