FBI macht einen der Urheber von "Blaster" aus

30. August 2003, 11:17
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18-Jähriger soll hinter einer modifzierten Variante des Wurms stecken

Die US-Polizei verdächtigt einen 18-Jährigen als einen der Urheber des Computerwurms "Blaster" - auch "Lovesan" genannt - , der vor zwei Wochen in hunderttausenden Computern weltweit Chaos anrichtete. Das FBI wollte den jungen Mann am Freitag festnehmen, berichteten US-Medien. Die Justizbehörden in Seattle (Bundesstaat Washington) kündigten für den Nachmittag (22.30 MESZ) eine Pressekonferenz an.

Doch noch nicht gefunden

Der Mann soll den ursprünglichen Wurm "Blaster", der zunächst kursierte, modifiziert und schärfer gemacht haben, berichtete die Zeitung "Seattle Times". Die Urheber von "Blaster" sind entgegen früheren Meldungen doch noch nicht gefunden. Der Wurm war vor allem darauf angelegt, Microsoft-Software lahm zu legen.

"Eine bedeutende Entwicklung in diesem Fall", sagte ein Justizbeamter der Zeitung. "Diese Wurmvariante war eine giftige Version, die hier und in aller Welt eine Menge Ärger gemacht hat."

Abwehr

Microsoft hatte die Attacke auf seine eigenen Server Mitte August nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschmettert. Der Wurm war als so genannte DOS-Attacke gegen die Server von Microsoft geplant. Damit sollten diese durch die Flut von Anfragen in die Knie gezwungen werden. Das Unternehmen nahm das Hauptziel der Attacke, die Internet-Adresse http://www.windowsupdate.com, jedoch rechtzeitig vom Netz. (APA)

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