IAAF verschärft Fehlstart-Regel

30. August 2003, 17:54
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"Fall Drummond" führt zu Regeländerung - Startblock wird entfernt und Name des Athleten von Anzeigentafel gelöscht

Paris - Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat nach dem Skandal um US-Sprinter Jon Drummond seine Fehlstart-Regel drastisch verschärft. Damit soll in Zukunft verhindert werden, dass disqualifizierte Athleten sich gegen die Entscheidung der Kampfrichter stellen und die Zuschauer mit Showeinlagen auf ihre Seite ziehen. "Dies sind praktische Maßnahmen, die sofort in Kraft treten", erklärte IAAF-Generalsekretär Istvan Gyulai am Donnerstag.

In Zukunft wird bei einem Frühstart der Block des betreffenden Athleten sofort von der Bahn entfernt und sein Name von der Anzeigetafel gelöscht. Zudem muss der Stadionsprecher vor dem Start und nach einer Disqualifikation den Zuschauern die Regeln erklären. Zudem wird die IAAF auf der Anzeigetafel keine Bilder mehr von Fehlstarts zeigen, um nicht - wie bei der WM geschehen - das Publikum gegen die Kampfrichter aufzubringen. (APA/dpa)

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    John Drummund legte sich nach seiner Disqualifikation aus Protest auf die Laufbahn.

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