WWF: Flusspferde im Kongo gefährdet

30. August 2003, 17:09
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Bestand um 95 Prozent zurück gegangen

Gland - Die Umweltorganisation WWF warnt vor einer Ausrottung des Flusspferds in der Demokratischen Republik Kongo. Eine neue Untersuchung belege einen Rückgang von 95 Prozent im Virunga National Park, teilte der World Wide Fund For Nature (WWF) im Schweizer Gland mit. In dem Nationalpark habe es vor 30 Jahren mit fast 29.000 Tieren noch die größte Flusspferdpopulation gegeben. Jetzt seien nur noch 1.300 Tiere gezählt worden.

Die Flusspferde würde wegen ihre Fleisches und ihrer Eck-Zähne, die auf dem illegalen Elfenbeinmarkt gehandelt würden, in großer Zahl gejagt, betonte der WWF. Er appellierte an die Verantwortlichen im Kongo, den Schutz der Tiere zu gewährleisten, die als Pflanzenfresser für das Gleichgewicht der Natur unverzichtbar seien. (APA/dpa)

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