Voest, Böhler und Telekom sollen Wiener Börse beleben

31. August 2003, 19:07
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Investkredit-Chef verlangt weitere Privatisierungen

Alpbach - Der Generaldirektor der Investkredit, Wilfried Stadler, verlangt nach den Plänen der ÖIAG zur vollständigen Privatisierung der voestalpine über die Wiener Börse die gleichen Schritte auch für Böhler-Uddeholm (BU) und die Telekom Austria (TA). Ein Verkauf der restlichen Staatsanteile über die heimische Börse würde auch bei BU und TA Sinn machen, meinte Stadler am Rande des Europäischen Forum Alpbach im Gespräch mit der APA.

Die Wiener Börse, meint er, würde dadurch enorm aufgewertet. Auf der anderen Seite könnten österreichische Kernaktionäre "wohl gesichert" und die Unternehmen selbst "in ihrer Aktionsfähigkeit gestärkt" werden.

So wie die voestalpine benötige auch die Telekom Austria keinen strategischen Partner. Die TA könne durchaus "aus eigener Kraft" überleben und andere Märkte erschließen, meint Stadler. Ähnliches gelte für Böhler. Er würde sich freuen, wenn die Regierung auch bei den weiteren Privatisierungsschritten "ein kapitalmarktpolitische Auge auf das Thema" haben würde, sagt Stadler. (APA)

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