Marketing im "zweistelligen Millionen-Betrag"

16. September 2003, 17:26
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Adidas-Salomon: Kein Sonderwerbeetat für Werbung bei den Olympischen Spielen

Der Sportartikelkonzern Adidas-Salomon kündigte an, für die Olympischen Spiele in Athen einen "zweistelligen Millionen-Betrag" für Marketing zu investieren. Anders als bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 in Asien werde es aber nach jetziger Planung keinen Sonderwerbeetat für Werbung bei den Olympischen Spielen geben. Für die Fußball-WM hatte Adidas allein rund 40 Millionen Euro an Marketing ausgegeben.

Für das kommende Jahre würden die Marketingkosten wie 2003 insgesamt etwa zwölf bis 13 Prozent des Umsatzes ausmachen, sagte der Sprecher. Darin seien die Werbekosten für die Olympischen Spiele in Athen inbegriffen. Im vergangenen Jahr hatte Adidas rund 824 Mio. Euro für Werbung und Vermarktungsaktionen ausgegeben.

Zusätzliche Verkaufsimpulse erwarte der Konzern von den Olympischen Spielen in Athen nicht. "Wir wollen die Olympischen Spiele vor allem als Werbeplattform für die Marke Adidas nutzen", sagte der Sprecher. Anders als bei der Fußball-WM sei kein Boom mit Fanartikeln zu erwarten. Nach der Fußball-WM in Japan und Südkorea, wo Deutschland im Finale Brasilien unterlag, hatte Adidas seine Umsätze in Asien dank eines Booms bei Fanartikeln deutlich steigern können. (APA)

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