PolitikerInnen zur Generationendebatte

29. August 2003, 17:50
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"Wir fordern, dass Gehrer das Bild, das sie von der jungen Generation gezeichnet hat, zurück nimmt."

Grünen-Vizechefin Eva Glawischnig

"Wenn die Bundesregierung sich bei der Jugend die Priorität des Kinderkriegens wünscht, soll sie zuerst die Priorität setzen, entsprechende Rahmenbedingungen schaffen."

SP-Familiensprecherin Andrea Kuntzl

"Die Debatte darf sich nicht auf Strafsteuern oder Partygenüsse reduzieren, auch der rein finanzielle Aspekt greift zu kurz."

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer

"Ich will nicht auf eine Gebärmaschine reduziert werden."

ÖVP-Jugendsprecherin Sylvia Fuhrmann

"In einer Zeit, wo Gehrer sagt, Vergnügungen für Jugendliche soll es auch nicht mehr geben, werden gleichzeitig nicht die geeigneten Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung gestellt."

SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer

"Gudenus und seine kinderlosen Schergen sollten sich lieber selbst bei der Nase nehmen, bevor sie mit derartig unüberlegten Meldungen alle Jugendlichen von der Freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft verjagen."

RFJ-Burgenlandchef Robert Strobl kritisiert RFJ- Bundeschef Johann Gudenus, der Verhütungsmittel besteuern will.

"Wir werden es uns keinesfalls nehmen lassen, auch weiterhin unsere berühmt berüchtigten Kondome auszuteilen".

RFJ-OÖ-Chef Gunther Pahl zur Gudenus-Idee.

"Junge Menschen wollen nach wie vor Kinder haben, aber ihre Zukunft ist unsicher."

SP-Sozialsprecherin Heidrun Silhavy

(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28.8.2003)

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