Norwegen will mit strengerer Asylpolitik Geld sparen

28. August 2003, 19:00
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Asylsuchende werden künftig in Anreiseländer zurückgeschickt

Oslo - Durch verschärfte Asylregeln möchte die norwegische Regierung in Zukunft jährlich 90 Millionen Kronen (knapp 11 Millionen Euro) einsparen. Das berichtete die norwegische Zeitung "Aftenposten" am Mittwoch. Vom 1. September an sollen Asylsuchende, die über ein anderes Land nach Norwegen eingereist sind, schneller dorthin zurückgeschickt werden können. Dies betrifft etwa ein Viertel aller in Norwegen lebenden Asylbewerber.

Nach der so genannten Dublin-Konvention ist Norwegen nicht für ihre Anträge zuständig. Wie die Staatssekretärin im Kommunalministerium, Kristin rmen Johnsen, sagte, wird durch das Abkommen die Zeit, die bis zur Zurücksendung verstreicht, um durchschnittlich 14 Wochen auf etwa zwei Monate verkürzt.(APA/dpa)

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