Regierungsmitglieder vermehren sich überdurchschnittlich

27. August 2003, 12:20
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Keine Spur von gebrochenem Generationenvertrag: Im Schnitt haben sie 2,1 Kinder - Landeshauptleute noch eifriger

Wien - Die Regierungsmitglieder haben leicht lachen und mit 2,11 Kinder im Schnitt ihren Beitrag zum Generationenvertrag zumindest erfüllt. Die "Maßzahl" für eine gleich bleibende Bevölkerungszahl liegt bei 2,08 Kindern. Die 18 MinisterInnen und StaatssekretärInnen der schwarz-blauen Koalition weisen miteinander 38 Kinder auf. An der Spitze steht dabei Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (V) mit fünf Sprösslingen, gefolgt von Justizminister Dieter Böhmdorfer (F) mit vier Kindern.

Keinen Nachwuchs verzeichnen neben Vizekanzler Herbert Haupt (F) noch der von der FPÖ ins ÖVP-Regierungsteam gewechselte Finanzminister Karl-Heinz Grasser sowie Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) und ihr Parteikollege Innenminister Ernst Strasser.

Auf je drei Kinder kommen Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, Landwirtschaftsminister Josef Pröll und Finanzstaatssekretär Alfred Finz von der ÖVP. Bei den Freiheitlichen weisen Gesundheitsstaatssekretär Reinhart Waneck und Sportstaatssekretär Karl Schweitzer drei Kinder auf.

Zwei Kinder haben Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V), Familienministerin Maria Rauch-Kallat (V), Verteidigungsminister Günther Platter (V), Infrastrukturminister Hubert Gorbach (F), Kulturstaatssekretär Franz Morak (V), Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka (V) sowie Frauenstaatssekretärin Ursula Haubner (F).

Noch kinderreicher sind die Landeshauptleute. Die neun Länderchefs weisen miteinander 23 Kinder auf, was einem Schnitt von 2,55 Kindern entspricht. An der Spitze steht hier Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V) mit vier Kindern, gefolgt von Steiermarks Waltraud Klasnic (V/3), Oberösterreichs Josef Pühringer (V/3), Salzburgs Franz Schausberger (V/3) und Vorarlbergs Herbert Sausgruber (V/3). Je zwei Kinder weisen der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S), Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider (F) und Tirols Herwig Van Staa (V) auf. Burgenlands Landeshauptmann Franz Niessl (S) sorgte einmal für Nachwuchs.

Fruchtbares Nationalratspräsidium

Nimmt man das dreiköpfige Nationalratspräsidium, gibt es hier mit 15 Kindern die fruchtbarste Gruppe. Dabei steht der Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn von der FPÖ mit sieben Kindern von fünf Frauen an der Spitze. Nationalratspräsident Andreas Khol (V) weist sechs Kinder mit seiner Frau auf, der Zweite Nationalratspräsident Heinz Fischer hat mit seiner Frau zwei Söhne. (APA)

  • Die Bundesregierung während eines Ausflug zu den Marchfeld-Schlössern im Juli diesen Jahres
    foto: standard/cremer
    Die Bundesregierung während eines Ausflug zu den Marchfeld-Schlössern im Juli diesen Jahres
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