Es kreucht und fleucht gen Norden

26. August 2003, 19:54
posten

Hitze und Trockenheit brachten Sommergäste

Wien - Die andauernde Warmwetterperiode hat auch Einfluss auf die Tierwelt. Wespenspinnen, Taubenschwänzchen und anderes Getier, das eher im Mittelmeerraum beheimatet ist, kreuchen und fleuchen diesen Sommer besonders weit in den Norden. Und sorgen in heimischen Gärten oft für Verwunderung.

Dauerhaft niederlassen werden sich die Sommergäste nach Meinung von Experten aber nicht. Denn die im Frühjahr geschlüpften Insekten vermehren sich bei uns nicht.

Anders sieht die Sache bei den heimischen Borkenkäfern aus. Die anhaltende Trockenheit hat den Wäldern eine wahre Invasion beschert. "Die Katastrophe ist praktisch nicht mehr aufzuhalten", meint Hannes Krehan von der Forstlichen Bundesversuchsanstalt (FBVA). Er rechnet für heuer mit einer Schadholzmenge von fünf bis sieben Millionen Festmeter. Im Vorjahr waren es rund 600.000 Festmeter. (APA, simo/DER STANDARD, Printausgabe, 27.8.2003)

Share if you care.