Donauwasser für den Neusiedler See?

29. August 2003, 18:33
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Burgenländische Landtagsabgeordnete über touristische Entwicklung in der Region besorgt

Eisenstadt - Angesichts des derzeit niedrigen Wasserstandes im Neusiedler See zeigt sich die burgenländische SP-Landtagsabgeordnete Edith Sack über die touristische Entwicklung in der Region besorgt. Der See sei "das Herz für den Tourismus in der Region", so Sack. Auch aus ökologischer Sicht müsse rasch gehandelt werden. Einerseits - so die SP-Politikerin - werde bereits die Möglichkeit erwogen, Wasser aus Ungarn über die Raab in den Neusiedler See zu leiten, aber "es sollte auch geprüft werden, ob Wasser aus der Donau in den Neusiedler See geleitet werden kann".

Im Vergleich zur Raab habe die Donau den Vorteil größerer Kapazitäten, wodurch der Wasserstand des Sees deutlich stärker angehoben werden könnte. "Wenn keine praktikable Lösung gefunden wird, könnte der Tourismus im Nordburgenland und damit die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Region schweren Schaden davontragen", erklärte die Abgeordnete. (APA)

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