Columbia

26. August 2003, 15:45
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Washington - Die Raumfähre "Columbia" war das erste Space Shuttle, das ins All flog. Am 12. April 1981 hob der Raumpendler von Cape Canaveral in Florida ab - und eröffnete eine neue Ära der internationalen Raumfahrt.

Erstmals flogen Menschen mit einer Technik ins All, die wiederverwendet werden konnte. Im Gegensatz zu Trägerraketen, deren Stufen im All verglühen und von denen nur eine kleine Landekapsel zur Erde zurückkehrt, setzen die Space Shuttles wie Flugzeuge auf einer Piste auf.

Name eines amerikanischen Segelschiffs

Das gut 37 Meter lange Space Shuttle bildete mit den Raumfähren "Atlantis", "Discovery" und "Endeavour" das Rückgrat der bemannten US-Raumfahrt. Der Orbiter mit der offiziellen Bezeichnung OV-102 trug den Namen des amerikanischen Segelschiffs "Columbia", das 1792 von Boston ausgelaufen war, um die Mündung des Flusses Columbia zu erkunden.

Den gleichen Namen trug eines der ersten amerikanischen Schiffe, dem eine Weltumsegelung gelang, und die Kommandokapsel der "Apollo 11", mit der Neil Armstrong und Edwin Aldrian im Juli 1969 als erste Menschen auf dem Mond landeten. (APA/dpa)

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