Pixelpark strebt erst 2004 schwarze Zahlen an

29. August 2003, 15:04
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Weitere Restrukturierungsaufwendungen nötig

Der angeschlagene Internet-Dientleister Pixelpark strebt erst im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen an. Wegen weiterer "Restrukturierungsaufwendungen" werde die Gewinnschwelle 2003 noch nicht erreicht werden können, sagte der neue Vorstandschef Michael Riese am Dienstag auf der Hauptversammlung in Berlin. Pixelpark solle dann aber wieder ein "profitables Unternehmen" werden. Im ersten Halbjahr hatte Pixelpark bei einem Umsatz von 6,5 Millionen Euro rund 4,4 Millionen Euro Verlust gemacht.

Der Pixelpark-Gründer und frühere Vorstandschef Paulus Neef war auf der Hauptversammlung zunächst nicht anwesend. Der 43-Jährige, früher einer der Stars am Neuen Markt, liefert sich nach seiner fristlosen Entlassung kurz vor Weihnachten 2002 eine juristische Auseinandersetzung mit dem Konzern (etat.at berichtete). Neef ist selbst noch mit mehr als 17 Prozent an Pixelpark beteiligt. (APA/dpa)

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