Italien: Gewitter brachten Temperatursturz

28. August 2003, 14:15
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In mehreren Städten bis zu zehn Grad kühler

Die Hitzewelle, die Italien fast drei Monate lang im Griff gehalten hat, ist zu Ende. Schwere Gewitter und Niederschläge führten im Stiefelstaat zu einem Temperatursturz. In einigen norditalienischen Städten sank die Quecksilbersäule um bis zu zehn Grad gegenüber der Vorwoche. In Triest wurden heftige Stürme gemeldet.

Auch in Rom regnete es in der Nacht auf heute, Dienstag, heftig, was zu Verspätungen im Flugverkehr führte. Einige Maschinen, die am Montagabend auf dem römischen Airport Fiumicino erwartet waren, mussten wegen eines starken Gewitters in Pisa oder Neapel landen.

Schlechtwetterfront zieht nach Süditalien

Die Schlechtwetterfront sollte in den nächsten Tagen nach Süditalien ziehen. Die Zivilschutzbehörden sind bereits wegen der Erdrutschgefahr alarmiert. Zivilschutz-Chef Guido Bertolaso warnte vor Überschwemmungen und rief alle beteiligten Behörden zu entsprechenden Vorbereitungen auf, berichteten italienische Zeitungen am Dienstag.

Seit Mai war es in ganz Italien täglich ohne Unterbrechung über 30 Grad heiß, zeitweise waren es in vielen Gegenden fast 40 Grad. Wetterexperten sprachen vom heißesten Sommer seit Jahrhunderten. (APA)

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