Entscheidungen im Schatten der 100 Meter

26. August 2003, 19:52
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Goldmedaillen für Christian Olsson im Dreisprung, Jacques Freitag im Hochsprung, Iwan Tichon im Hammerwerfen, Swetlana Feofanowa im Stabhochsprung und Irina Jatschenko im Diskuswurf

Paris - Im Schatten des 100-m-Finales gingen die restlichen fünf Entscheidungen des Tages nahezu vollkommen unter. Der Dreisprung-Titel wurde mit 17,72 m zur Beute von Schwedens Europameister Christian Olsson, der den Kubaner Yoandri Betanzos (17,28) sowie Leevan Sands (17,26) von den Bahamas auf die Ehrenplätze verwies.

Feofanowa beste Stabhochspringerin

Im Stabhochsprung der Frauen kürte sich ebenfalls die Europameisterin Swetlana Feofanowa mit 4,75 m vor der Deutschen Annika Becker (4,70) sowie ihrer russischen Landsfrau Jelena Isinbajewa (4,65), die heuer den Weltrekord auf 4,82 gesteigert hatte, erstmals zur Weltmeisterin, während im Hochsprung der Männer der erst 21-jährige Südafrikaner Jacques Freitag mit 2,35 m zum Champion avancierte. Silber ging an den Schweden Stefan Holm, der so wie der drittplatzierte Kanadier Mark Boswell 2,32 gemeistert hatte.

Hammerwerfen an Iwan Tichon

Im Hammerwerfen sicherte sich der weißrussische Olympia-Vierte Iwan Tichon mit 83,05 m klar vor Adrian Annus (80,36) aus Ungarn sowie dem Japaner Koji Murofushi (80,12) Gold. Und das Diskuswerfen der Frauen endete ebenfalls mit einem Sieg für Weißrussland: Irina Jatschenko holte mit 67,32 vor den Griechinnen Anastasia Kelesidou (67,14) und Ekaterini Voggoli (66,73) die bereits fünfte Medaille für "Belarus", das nach drei Tagen bzw. 13 Entscheidungen mit drei Mal Gold und zwei Mal Bronze überraschend an der Spitze der Medaillenwertung steht.(APA)

  • Der Südafrikaner Jacques Freitag flog mit 2,35 m zu Gold im Hochsprung.

    Der Südafrikaner Jacques Freitag flog mit 2,35 m zu Gold im Hochsprung.

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