Rapid legt Protest gegen Geldstrafe ein

27. August 2003, 15:15
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Sicherheitsvorkehrungen im Derby seien in Ordnung gewesen - Auch Strafen gegen Ried, Wacker, Lustenau und LASK

Wien - Der Strafsenat der österreichischen Fußball-Bundesliga hat am Montag Tabellenführer Rapid Wien zu einer Geldstrafe in der Höhe von 10.000 Euro verurteilt. Grund dafür waren mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen im Derby gegen die Wiener Austria, bei dem zahlreiche Wurfgeschosse auf das Spielfeld geflogen waren.

Protest aus Hütteldorf

Rapid wird gegen die verhängte Strafe Protest einlegen. "Wir werden alle Rechtsmittel in Anspruch nehmen, denn wir entsprechen allen Bundesliga-Richtlinien. Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen kann uns auf keinen Fall vorgeworfen werden", erklärte Rapid-Stadionsprecher Andi Marek, der betonte, dass Feuerzeuge im Stadion laut der Liga-Richtlinien erlaubt sind. Marek ergänzte: "Dass sie aufs Feld geflogen sind, ist aber natürlich keinesfalls in Ordnung."

Weitere Strafen

Eine Strafe von 4.000 Euro wurde gegen SV Ried wegen mangelhafter Sicherheit (Feuerwerkskörper) im Match gegen den LASK ausgesprochen. Ebenfalls Geldbußen müssen FC Wacker Tirol (1.000 Euro/Störung des Wettspiels), FC Lustenau (500 Euro/mangelhafte Sicherheit) sowie der LASK (1.000 Euro/mangelhafte Sicherheit) bezahlen.

Speeren für zwei Spieler

Sperren wurden ebenfalls verhängt: Andreas Schrott (FC Wacker Tirol) muss ein Spiel pausieren, Bernhard Baumgartner (SV Wörgl) darf zwei Partien nicht spielen.(APA)

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