Dauereinsatz für Vorarlberger Bergrettung

26. August 2003, 12:48
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Heuer bereits so viele Einsatzstunden wie am Saisonende des Vorjahres

Bregenz - Die beiden tödlichen Unfälle vom Wochenende waren auch für die Bergrettung in Vorarlberg bisheriger trauriger Höhepunkt der Saison. Dazu kam der Tod eines 55-jährigen Wanderers aus Deutschland, der am Sonntag im Kleinwalsertal zusammengebrochen war. Mit mehr als 5.000 Stunden standen die freiwilligen Helfer in diesem Jahr bereits so lange im Einsatz wie am Ende der Herbstsaison des Vorjahres.

Mit ein Grund für den Dauereinsatz der Bergrettungs-Leute ist die seit Wochen anhaltende Hitze. Viele Wanderer würden die gesundheitlichen Probleme unterschätzen, die sich auf Grund des Wetters auch in Höhen über 2.000 Meter einstellen können. Mangelnde Fitness sei immer wieder Ursache von Alpinunfällen. (APA)

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