Mindestens 43 Tote bei Gefechten in Benghazi

16. Mai 2014, 23:57
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Mehr als hundert Verletzte seit Freitag

Benghazi - Bei den jüngsten Kämpfen in der ostlibyschen Stadt Benghazi zwischen Islamisten und der Miliz eines pensionierten Generals sind nach offiziellen Angaben mindestens 43 Menschen getötet worden. Wie das libysche Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte, wurden durch die Gefechte am Freitag mehr als Hundert Menschen verletzt.

General Khalifa Haftar, der die selbst ernannte Libysche Nationalarmee befehligt, kündigte an, er werden solange weiterkämpfen, bis die Islamisten vertrieben seien. Einwohner berichteten, Haftars Kräfte hätten durch die Straßen patrouillierende Kämpfer der Ansar al-Sharia und einer anderen Islamistengruppe angegriffen. Am Samstag sei es ruhig geblieben.

Die Regierung beorderte reguläre Truppen in die Stadt, um die bewaffneten Gruppen zu kontrollieren. Seit dem Bürgerkrieg 2011 und dem Sturz von Machthaber Muammar Gaddafi ist es der Regierung aber nicht gelungen, sich im gesamten Land Autorität zu verschaffen. Viele ehemaligen Rebellengruppen verweigern ihre Entwaffnung.   (APA, 17.5.2014)

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