Lizenzen für Admira und Kapfenberg

16. Mai 2014, 10:30
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Die für die Lizenzverweigerung erster Instanz maßgeblichen Gründe konnten entkräftet werden

Wien - Aufatmen bei Fußball-Bundesligist Admira Wacker und Zweitligaklub Kapfenberg. Das Protestkomitee der Bundesliga hat nach Prüfung und Evaluierung der von den Lizenz-und Protestwerbern fristgerecht eingereichten Unterlagen beiden Vereinen am Freitag die Lizenz erteilt, wenn auch unter Auflagen.

Die Vienna, Absteiger aus der zweithöchsten Spielklasse, sowie Regionalligist Ritzing hatten auf einen Protest gegen die verweigerte Lizenz überhaupt verzichtet. Damit wurde auch der kleine Hoffnungsschimmer des sportlichen Absteigers Innsbruck auf den Klassenerhalt endgültig zerstört.

"Aufgrund der von den Protestwerbern zulässigerweise neu eingebrachten Nachweise konnten die für die Lizenzverweigerung erster Instanz maßgeblichen Gründe entkräftet und folglich die Lizenz erteilt werden", erklärte Andreas Grundei, Vorsitzender des Protestkomitees. "In beiden Fällen ist die Lizenzerteilung mit finanziellen Auflagen verbunden - es liegt nun an den Klubverantwortlichen, gewissenhaft für eine entsprechende Finanzgebarung und die erforderliche Budgetdisziplin zu sorgen."

Der Admira waren schon im Lauf der Saison wegen Verstößen gegen die Lizenzbedingungen fünf Punkte abgezogen worden. Der Meisterschafts-Neunte erhielt die Lizenz denn auch nur auf Basis der bereits bestehenden Auflagen, die die monatliche Liquiditätsberichterstattung und quartalsmäßige Reorganisationsprüferberichterstattung umfassen. Dazu kommt - wie schon in erster Instanz bei Rapid, Wr. Neustadt und Altach - eine Infrastrukturauflage das Flutlicht betreffend. Auch der KSV muss in Zukunft eine quartalsmäßige Reorganisationsprüferberichterstattung abliefern und sich um das Flutlicht kümmern.

"Es ist erfreulich, dass die beiden Bundesliga-Meisterschaften auf rein sportlichem Weg entschieden werden konnten. Man kann den beiden Clubs nur gratulieren", kommentierte Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer die Entscheidung. (APA, 16.5.2014)

  • Lizenz zum Spielen für die Admira.
    foto: apa/ punz

    Lizenz zum Spielen für die Admira.

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