Billigware: Kaufen Sie das schlechte Gewissen mit?

Diskussion16. Mai 2014, 12:33
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Made in Bangladesh: Die Bekleidungsindustrie setzt auf Dumpingpreise, die Konsumenten kaufen oft unkritisch

Ein T-Shirt für sieben Euro, eine Hose für zwölf Euro: Ungeachtet der Tatsache, dass bereits 20 ähnliche Modelle im Schrank hängen - so ein Schnäppchen kann man sich nicht entgehen lassen, oder? Die billige Ware hat aber noch einen ganz anderen Preis.

Die meisten Kleidungshersteller haben ihre Produktion Richtung Asien verlegt. In Billiglohnländern wie Bangladesch arbeiten großteils Näherinnen für wenige Euro täglich im Akkord. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, fehlende Sicherheitsmaßnahmen und Mindestlöhne am Existenzlimit sind in den Textilfabriken Alltag.

Fair erkennt man nicht unbedingt am Preis

Der Verzicht auf Billigware ist allerdings nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit fairem Einkaufen. Teurere Marken produzieren oftmals in denselben Fabriken wie die Hersteller von Massenware. Für den Konsumenten ist es teilweise schwer bis gar nicht zu erkennen, wo oder wie ein Kleidungsstück produziert worden ist.

Wie machen Sie das?

Nach welchen Kriterien stellen Sie Ihren Kleiderschrank zusammen? Achten Sie darauf, wo Ihre Kleidung produziert wurde? Orientieren Sie sich etwa an Textil-Gütesiegeln? (ste, derStandard.at, 16.5.2014)

  • Achten Sie darauf, wo Ihre Kleidung herkommt?
    foto: reuters/mohammad shahidullah

    Achten Sie darauf, wo Ihre Kleidung herkommt?

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