Life-Ball-Siegerprojekt: Reines Wasser für Kisumu

Ansichtssache15. Mai 2014, 16:09
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Das "Safe Water and Aids Project" hilft Menschen in der drittgrößten Stadt Kenias, in der die HIV-Rate doppelt so hoch ist wie im Landesschnitt

Wien/Kisumu - Ein Hilfsprojekt in der drittgrößten Stadt Kenias, Kisumu, wird beim diesjährigen Life Ball eine Auszeichung und eine mittelfristige Finanzierung in der Höhe von 100.000 Euro erhalten. Das "Safe Water and Aids Project Kenya" (SWAP) wurde vor neun Jahren von Alie Eleveld gegründet, einer gebürtigen Niederländerin, die sich seit 30 Jahren in Afrika für die Ärmsten einsetzt. Seit 15 Jahren hat die gelernte Krankenschwester ihr Zelt in Kisumu aufgeschlagen. SWAP soll die hygienischen Bedingungen von infizierten Menschen verbessern. Die Stadt am Ufer des Victoriasees hat mit 14 Prozent die höchste HIV-Rate des Landes, sie ist mehr als doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt (6,3 Prozent).

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foto: apa/roland schlager

APA/Roland Schlager

Kinder und Frauen in der Alour Moyie Support Group, einer Gruppe von verwitweten Frauen, die sich ihrerseits um Aids-Waisen kümmern, mit anderen Gruppenmitgliedern nahe Kisumu. Die zumeist selbst HIV-positiven Frauen leben mit eigenen und "adoptierten" Kindern in der Selbsthilfegruppe zusammen.

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