China baut sich die Welt nach

Ansichtssache15. Mai 2014, 16:11
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Im Reich der Mitte gibt es Nachbauten architektonischer Wahrzeichen aus aller Welt

China ist nicht nur für Kopien von Smartphones, Flugzeugen und Autos bekannt, auch Gebäude und ganze Dörfer sind mittlerweile keine Herausforderung mehr. Der Pariser Triumphbogen, die Oper von Sydney und Hallstatt stehen auch an Orten wie Hangzhou, Shijazhuang oder Changping - ein Überblick anhand ausgewählter Beispielen.

Ein Plagiat der Großen Sphinx von Gizeh in Originalgröße. Sie steht in der Nähe der Millionenstadt Shijazhuang in der Provinz Hebei. Die Replik ist Teil eines Filmparks und wurde aus Beton und Stahlträger erbaut (das Original ist aus Kalkstein).

 

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Eine Imitation des Pariser Eiffelturms gibt es in Hangzhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Zhejiang.

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Einen Nachbau des Kapitols, dem Sitz des Kongresses der Leglislative der Vereinten Nationen in Washington steht im Beijing World Park, einem Themenpark mit bekannten Bauwerken aus aller Welt. In China gibt es insgesamt sechs Nachbauten des Kapitols.

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Das Kolosseum, das im antiken Rom erbaute Amphitheater, befindet sich in Macau, einer etwa 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegenen Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. 

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Der schiefe Turm von Pisa in Shanghai.

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Die Nachbauten der Hafenbrücke und des berühmten Opernhauses in Sydney befinden sich ebenfalls im Beijing World Park.

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Im Geschäftsviertel von Peking finden sich Kopien der Moai, der kolossalen Steinstatuen der Osterinseln.

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Das Weiße Haus in Peking.

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Ein ganzes holländisches Viertel wurde in Shenyang, der Hauptstadt der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas, nachgebaut. Die Errichtung hat 680 Millionen Euro gekostet.

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Auch den Welterbe-Ort Hallstatt kann man auf zwei Kontinenten besuchen: Neben dem Original im oberösterreichischen Salzkammergut steht in der südchinesischen Provinz Guangdong eine Kopie.

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Eine Nachbildung des Pariser Triumphbogens im Bejing World Park.

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Ein Bauunternehmer hat in Pekings Vorort Changping das Schloss Maisons-Laffitte (steht im Original in im französischen Département Yvelines, Region Île-de France) als Fünf-Sterne-Hotel nachgebaut. (red, derStandard.at, 15.5.2014)


Nachlese

Chinas geklonte Bauten: "Jede Seele fehlt"

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