Inflation in Österreich im April bei 1,7 Prozent

15. Mai 2014, 09:46
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Teuerung bei Nahrungsmitteln verliert an Dynamik

Wien - Die Inflationsrate ist in Österreich auch im April bei relativ hohen 1,7 Prozent geblieben. Den stärksten Anstieg gabe es bei Wohnen, Wasser und Energie, während die Teuerung bei Nahrungsmitteln etwas nachließ, gab die Statistik Austria am Donnerstag bekannt. Die Inflationsrate für den März erhöhte sie nachträglich von 1,6 auf 1,7 Prozent.

Wohnungsmieten stiegen kräftig

Für den kräftigen Preisanstieg bei Wohnen, Wasser und Energie um 1,7 Prozent im Jahresabstand waren vor allem die um 3,6 Prozent höheren Wohnungsmieten verantwortlich. Nahrungsmittel wurden diesmal im Schnitt lediglich um 2,3 Prozent teurer, im März war es noch ein Anstieg um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahrsmonat. Im Monatsabstand legte das heimische Preisniveau um 0,1 Prozent zu.

Der für die Eurozone errechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) Österreichs lag im April um 1,6 (1,4) Prozent über dem Vorjahrswert. Die Teuerung für Pensionistenhaushalte fiel mit erneut 1,8 Prozent (wie im März revidiert) etwas kräftiger aus als der Anstieg des allgemeinen Verbraucherpreisindex. (APA, 15.5.2014)

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